Riiiiiita, watt kosten die Kondome?

Supermärkte sind ja immer so eine Sache für sich. Grundsätzlich scheint mir, dass sie mich hassen. Dummerweise wohne ich direkt an einem. 


Es fängt ja meist direkt auf dem Parkplatz an. Die Wahl des Einkaufswagens. Die Verschlussmechanismen dieser Dinger sind grundsätzlich kaputt oder klemmen. Außerdem habe ich grundsätzlich nie das richtige Kleingeld dabei, um solch einen Verschluss zu lösen. Oder in diesem Wagen sind noch 2 Kartons, 17 Kassenbelege und 3 1/2 Gurken, die irgendjemand vergessen hat. Warum vergessen die Leute immer ihre Gurken? Was haben sie ihnen getan?

Sollte man dieses Prozedere hinter sich gelassen haben, folgt nun der Eingang. Am Eingang ist oft der Pfandautomat. Natürlich stellen sich die Menschen dort so an, dass man nicht vorbeikommt. Wenn man dann versucht freundlich zu fragen, bekommt man nur ein „jetzt warten sie halt“ zurück. Wenn ich dann durch die erste Lichtschranke gehe, geht grundsätzlich der erste Alarm los. „Fehlfunktion“, sagt mir der Marktleiter, nachdem ich 15 Minuten verhört wurde. Denn ich hätte ja etwas stehlen können. Beim Reinlaufen.

Supermärkte haben es so an sich, mindestens alle 2 Wochen komplett anders auszusehen als zuvor. Im Normalfall räumt man doch etwas um, um mehr Übersicht oder eine bessere Ordnung zu erzielen. Ich bin mir nicht sicher, wer das in Supermärkten plant, aber er kann nicht mit hoher Intelligenz gesegnet sein. Das Ganze bedeutet für mich, dass ich nie finde was ich suche. Wo der Alkohol war, ist jetzt das vegane Omelett, wo das Klopapier war, ist jetzt die Wursttheke. Es ist ein Graus.

Dazu kommt, dass Leute es wohl für sehr klug halten, ihre Wägen mitten in den Weg zu stellen. Aber genau so, dass man unter Garantie nicht daran vorbei kommt. Wenn man es sich dann erlaubt, ihn zur Seite zu schieben, schallt ein gellender Schrei durch die Regalreihen. „Lassen sie alles wie es ist, sie wollen doch nur stehlen!“ Abgesehen davon, dass man nicht stehlen kann, was einem anderen nicht gehört, ist es ja wohl nicht mein Problem, wenn Menschen ihre Sachen so dämlich in den Weg stellen, dass niemand daran vorbei kommt. Macht man ja sonst auch nicht so. Na gut, eventuell mit Autos, aber das ist eine andere Geschichte.

Endlich an der Kasse angekommen, ist es immer das Gleiche. Ich gehe auch gerne mal nach 20 Uhr einkaufen, um dem großen Kundenteil zu entgehen. Aber egal zu welcher Uhrzeit und an welchem Wochentag ich gehe, grundsätzlich macht mein Nachbar seinen Wocheneinkauf und steht jedes Mal GENAU VOR MIR AN DER KASSE. Nach gefühlter zweitägiger Wartezeit kann ich dann endlich selbst bezahlen.

„Payback-Karte?“

„Nein“

„Kundenkarte?“

„Nein“

„Punktekarte?“

„Nein“

„Kreditkarte“

„Neehein“

„Umweltkarte?“

„NEIN VERDAMMT, WAS ZUR HÖLLE IST ÜBERHAUPT EINE UMWELTKARTE???“

Es ist nicht verwunderlich, dass mich die Mitarbeiter dieser Einrichtung mittlerweile eher meiden. Ich weiß gar nicht wo ihr Problem liegt. Ich halte mich selbst für einen sehr ausgeglichenen Menschen, ich lese, reite und schwimme gerne UND VORALLEM ERLEDIGE ICH GERNE MEINE EINKÄUFE INNERHALB EINES ARBEITSTAGES!


Du darfst dir jetzt natürlich selbst aussuchen, wie viel Wahrheit in diesem Text steckt. Würde ich mich tatsächlich so verhalten, wäre ich mit Sicherheit Choleriker. Aber manchmal reichen ja auch Gedanken aus, um völlig verrückt zu werden.

Oder Einkaufswagen. 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=BNsXlRbXhpE]

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