Wei(h)nachten.

Ok, Weihnachten ist noch eine Zeit entfernt und pünktlich zu Heiligabend werde ich sicher noch einmal etwas veröffentlichen, aber da im Supermarkt meines Vertrauens eh schon Weihnachten ist, kann ich ja direkt mal etwas dazu sagen. Auch wenn’s niemand interessiert.


Ob du es glaubst oder nicht, ich habe mir tatsächlich in den letzten Jahren angewöhnt, meine Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu kaufen. Zumindest die meisten. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich dieses Fest nicht leiden kann. Deshalb mache ich meine Besorgungen einfach bevor man in der Stadt von verkleideten Rentieren oder überdekorierten Weihnachtsbäumen überfallen wird. Denn das Fest an sich ist gar nicht mein Problem.

Ich freue mich stets auf das Essen an Heiligabend. Das liegt hauptsächlich daran, dass es Essen ist und ich Essen liebe. Habe ich schon gesagt, dass ich Essen liebe? Was es dann letztendlich gibt, ist mir völlig egal. Bei uns gibt es sowieso kein „traditionelles“ Weihnachtsmal wie Barsch oder Gans. Außerdem ist es schön, einmal in Ruhe mit der Familie zusammen zu sitzen. Damit hat sich es mit den Vorzügen aber auch schon erledigt. Hauptsächlich geht mir dieses übertriebene Christengetue auf den Senkel. Ich habe relativ wenig mit Religionen zu tun, deshalb nutze ich dieses Fest auch eher als Zusammenkunft mit der Familie. Wer da wann geboren ist, ist mir total egal.

„Aber an Heiligabend gehen wir auf jeden Fall in die Christmette!“ Wie ich es hasse. Menschen, die sich sonst so unmoralisch und unchristlich verhalten wie es nur geht, um dann an Weihnachten den Vorbildschristen raushängen zu lassen. Vielleicht liegt das ganze aber nur an meiner negativen Einstellung zum Leben. Glaub mir, ich bin ein toller Gesprächspartner! Außerdem ist mir diese mediale Ausschlachtung ein Dorn im Auge.

Trink Coca-Cola, das wohl beste Getränk zum Weihnachtsfest, schließlich haben die einen ziemlich coolen LKW! Oder kauf dir die CD von dem Typen, der vor 5 Jahren bei „DSDS“ mal Fünfter geworden ist und jetzt ein Lied über Weihnachten geschrieben gesungen hat. „Last Christmas“ – HALTS MAUL! Ist doch logisch, dass dich die Alte am nächsten Tag sitzen gelassen hat, wenn du so ein verschissener Schleimer bist. Da hätte ich auch keinen Bock ‚drauf. Ach ja, Weihnachten ist einfach die Zeit der Besinnung. Ich bin übrigens dazu übergegangen, mich an Heiligabend einfach hart zu betrinken, das wirkt manchmal Wunder. Hier im Süden gibt es übrigens die wunderbare Tradition den Christbaum eines Anderen zu loben. Dafür bekommt man dann einen Schnaps. Sehr sinnvoll.

Warum muss man auch immer 3 Monate vorher anfangen, von Weihnachten zu reden? Schließlich fängt niemand an, ab Dezember von meinem Geburtstag zu reden, und ich kann auch Wasser zu Wein verwandeln. Lecker Lambrusco. Ich sollte wohl einfach anfangen, mich zu beruhigen und alles lockerer zu sehen. Oder ich fange wieder an zu Kiffen, dann löst sich das Problem von ganz allein.


So schlimm ist das alles ja gar nicht. Eigentlich ist Weihnachten ein schönes Fest. ABER WENN ICH NOCH EINMAL SO EIN KACKLIED IM RADIO HÖRE, DREHE ICH DURCH! Deshalb schonmal im Voraus (Das bringt schließlich Unglück)

Frohe Weihnachten.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=5RwxjFQmu2I]

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4 Gedanken zu “Wei(h)nachten.

  1. In welchem hinterletzten Winkel unserer Republik isst man denn traditionell Weihnachsbarsch? 😯
    Ich glaube, Deine Manien sind familiär bedingt! Du solltest unbedingt weiterkiffen! Dringend! Hast Du auch noch eine Familienpackung Prozac im Haus? Das wäre doch ein schöner Weihnachtswunsch!

    Gefällt 2 Personen

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