Wie der Gärtner, so der Garten.


Hier sind wir nun also. Im Garten. Meiner privaten Hölle. Ich bin so unfähig in Sachen Gartenarbeit, ich bin froh überhaupt den Rasen mähen zu können, ohne mir ein Bein abzusäbeln.


Da steh‘ ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zuvor. Vor der Hecke. Es wäre so einfach gewesen, sie schön gerade abzuschneiden, aber ein bisschen expressionistischer Charme hat noch niemandem geschadet. Ich habe mich ja bereits gestern über Nachbarn in Gärten beschwert. Im Moment frage ich mich, warum ich das nicht auch öfter gemacht habe. Meine Mitbewohner scheinen einen grünen Daumen zu haben. Ich allerhöchstens mal einen blutenden.

Rasen mähen kann ich! Also wenn’s sein muss. Im Normalfall sträube ich mich eher. Oder verstecke mich. Wenn ich es dann doch einmal machen muss, ist das alles eine Angelegenheit von 20 Minuten. Dass ich gerne mal Sachen verschiebe, solltest du ja bereits wissen. Dummerweise besitzen wir einen akkubetriebenen Rasenmäher. Er gibt seinen Dienst also nach maximal 10 Minuten auf. Und so richtig gründlich schneidet er das Gras auch nicht. Ich bin aber auch zu faul einen neuen zu kaufen. Oh grausame Welt!

Ich hatte schon oft den Gedanken, ob ich nicht einfach ausziehen soll. Dann hätte ich mit Sicherheit keinen Garten mehr. Aber eigentlich finde ich das alles ja schön. Wenn ich es nicht selbst machen muss. Eigens gezüchtete Tomaten oder Johannisbeeren sind etwas herrliches. Aber der Gang zum Supermarkt ist auch schnell gemacht. Immerhin habe ich erreicht, dass wir unser Holz für den Ofen nur noch kaufen und nicht mehr selbst schlagen. Wie ich das erreicht habe, wird die Öffentlichkeit besser nie erreichen. Sollte ich irgendwann einmal in einer Quizshow sitzen, ich hätte prächtige Chancen viel Geld zu gewinnen. Außer es kommt eine Frage, in der man irgendeine Pflanze benennen muss. Und wenn es eine lächerlich einfache Frage wäre, ich könnte sie nicht beantworten.

Im Biologieunterricht habe ich lieber Bilder von sprechenden Bäumen gemalt, als einmal aufzupassen. Das hat nicht nur zu meiner allgemein seltsamen Weltauffassung geführt, ich habe dazu noch keine Ahnung von Pflanzen. Könnte natürlich auch ein Grund sein, warum ich nichts von homöopathischer Arznei halte. Ich habe absolut keine Ahnung davon.


Sollte ich (und das ist ziemlich unwahrscheinlich) jemals genug Geld haben, mir ein eigenes Grundstück zu kaufen, werde ich es komplett zubetonieren lassen. Kein Grün soll mehr zu sehen sein, dafür ein wunderschöner Parkplatz. 

Weil ich es kann.

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Der beste Nachbar bleibt der, den man von weitem grüßt.


Jetzt habe ich es doch tatsächlich noch geschafft. Wer mir auf Facebook folgt, wird gemerkt haben, dass mir dieses Thema Probleme bereitet. Bin jetzt aber darüber hinweg, deshalb hier eine Lobeshymne an meine Nachbarschaft. Sollen sie hochleben! 


Nachbarn sind ja schon etwas tolles. Vor allem am Wochenende. Da will man einmal Sonntags länger schlafen, dann fangen die tatsächlich früh morgens um 15 Uhr an, ihren Rasen zu mähen. Was für eine Frechheit! Sonntage sind doch nicht umsonst Ruhetage. Abgesehen davon sind die meisten hier sowieso schon Rentner, also könnten sie all‘ ihre Gartenarbeit doch auch unter der Woche erledigen, wenn ich eh nicht da bin. Aber nein, das wird schön für das Wochenende aufgehoben.

Ich bin einfach vom Glück verwöhnt. Einer meiner Nachbarn sammelt nämlich auch noch Traktoren. Ich bin wirklich froh, in einem Dorf zu leben, wo es auch mal ruhiger zugeht. Aber komischerweise sind wohl alle in meinem Umkreis schwerhörig. So ein Traktor muss natürlich regelmäßig laufen. Ohne dass ihn jemand fährt. Vor meinem Haus. Den ganzen Tag. Ein Anderer macht das Gleiche mit seinem Opel Corsa. Nachts. Um 3 Uhr. Von Montag bis Freitag. Und dann sind dann noch die Partynachbarn.

Ich bin sicher kein Kind von Traurigkeit. Ich frage mich nur wie manche Menschen Mittwoch nachts ihre Musik so laut laufen lassen können, dass man ACDC und Metallica noch in 2 km Entfernung hört. Die haben wirklich Glück, dass ich diese Musik mag. Wo haben sie die ganze Zeit her? Arbeiten können sie wohl nicht. Trotzdem wurde ihre Doppelhaushälfte mit Sicherheit nicht vom Staat bezahlt. Mysteriös. Ich würde ja auch mal eine richtig derbe Hausparty feiern, bis in die Morgenstunden laut sein und leere Flaschen auf’s Nachbargrundstück werfen. Dummerweise habe ich zuviel Angst, dass etwas kaputt gehen könnte. Ziemlich spießig eigentlich. Vielleicht ist es mir einfach ein Anliegen, dass meine Nachbarn schlafen können, zumindest unter der Woche. Andere Menschen haben dieses Mitgefühl wohl nicht.

Mein Hauptproblem mit Nachbarn ist aber eigentlich das Lästern. Es ist durchaus interessant zu erfahren, was und wen man alles geschwängert hat und welche Drogen man so zu sich nimmt. Die BILD ist investigativer Journalismus dagegen. Na ja so ist das nun einmal. Wer selbst nichts zu bieten hat, muss eben von Anderen erzählen.


So, das musste mal raus. Ich habe die leise Hoffnung, dass das alles in Großstädten etwas angenehmer abläuft. Dann hätte ich immerhin schon ein Fluchtziel. Gut, jetzt muss ich aber echt gehen, es gibt noch benachbarte Fenster, die ich einwerfen muss!

Lasse reden! 

Mein Freund, der Baum.


Wenn ich heute an unser Baumhaus denke, wird mir klar wie lebensgefährlich die ganze Sache war. Aber so sind die Kleinen eben. Sie sollen eben auch mal aus 3 Metern Höhe herunter fallen dürfen, immerhin sind sie an der frischen Luft!


FRÜHER WAR ALLES BESSER! Da haben wir noch barfuß im Schnee von Stalingrad Fußba…Ah ne, falsche Generation. FRÜHER haben wir noch draußen gespielt, die Kinder von heute sitzen doch nur noch vor ihrer Konsole. Das würde ich jetzt sagen wenn ich verbittert wäre und mein Leben sehr traurig verlaufen wäre. Gut, es ist vielleicht nicht alles toll, aber so schlimm ist mein Leben auch nicht. Tatsächlich habe ich als Kind relativ viel draußen gespielt. Das liegt hauptsächlich daran, dass wir direkt an einem Wald gelebt haben.

Eigentlich das übliche, Baumhäuser gebaut, Dreck gefressen und Tiere gequält. So glaube ich mich zumindest zu erinnern. Das war schön. Bis auf die Blutvergiftungen, die gebrochenen Glieder und die zerstörte Natur. Wir waren damals wirklich kreativ. Da wurde ein Stock zu einem Schwert und eine Kunststoffplane zu einer Burg. Die hauptsächliche Kritik an den jungen Eltern heute ist doch, dass sie zu faul seien, ihre Kinder zu beschäftigen und sie deshalb vor den Fernseher setzen. Wenn ich genau überlege, waren unsere Eltern da auch nicht kreativer, schließlich haben sie uns halt rausgeschickt, da mussten sie sich dann auch nichts mehr überlegen.

Abgesehen davon bin ich damals auch schon relativ viel vor dem PC gehockt und bin weder Amokläufer noch Soziopath geworden. Allerhöchstens Misanthrop, das hat aber nichts mit meiner Erziehung zu tun. Eher mit den Menschen im Allgemeinen. Also denke ich, dass ich eine gute Erziehung genossen habe, allerdings ohne dass meine Eltern mich die ganze Zeit beschäftigen mussten. Abgesehen davon kann es überhaupt nicht sein, dass Kinder heutzutage immer daheim sitzen, das allein schon wegen einem Grund: Jetzt will ich einmal einen Mittagsschlaf machen, UND SÄMTLICHE NACHBARSKINDER SPIELEN DIREKT VOR MEINEM FENSTER. Sie schreien, schlagen sich und haben Spaß. Ach ich hasse Kinder. Zumindest wenn sie mich beim Schlafen stören. Tipp: Störe mich nicht beim Schlafen. NIE.

Die Menschen, die sich die ganze Zeit über junge Leute aufregen und die Vergangenheit in den Himmel loben, setzen sich überhaupt nicht damit auseinander. Sie sehen (wahrscheinlich noch im Fernsehen) Bilder von dicken, verzogenen Kindern und übertragen dies auf die komplette Generation. Als hättest du früher nicht auch diese Arschlöcher gekannt. So etwas kommt immer vor, aber das muss doch nicht auf alles andere übertragen werden. Sicher wäre ein bisschen mehr Sport für das ein oder andere Balg durchaus von Vorteil, aber ich war auch dick und unsportlich und jetzt bin ich…Ach lassen wir das.


Man sollte sich durchaus einmal auf die Gegenwart konzentrieren, das heißt nicht, dass man „YOLO“-mäßig, selbstmörderisch durch die Gegend rennen soll, doch bevor man eine komplette Generation verurteilt, sollte man sich erst einmal mit ihr auseinandersetzen. Ich mache das nicht. 

Viel zu anstrengend.

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Tschuldi!


Ok, das kommt jetzt reichlich spät. Zumindest für die Menschen, die das heute (28.09.) noch lesen. Dummerweise hatte ich überhaupt keine Zeit, heute irgendetwas produktives zu verfassen. Deshalb kurz ein paar Gedanken zu dieser Seite.


Am Anfang stand die Langeweile. Ich hatte in den Semesterferien recht wenig zu tun und dachte mir: „Hey, du hast so viel Müll im Kopf, wieso nicht einmal alles aufschreiben!“ Dass das im Endeffekt überhaupt jemanden interessiert, hätte ich nie zu träumen gewagt. Auch wenn dieser Blog noch recht jung ist, folgen hier auf WordPress bereits über 30 Menschen, auf Facebook nahezu 140. Und das nach nicht einmal 2 Monaten, Wahnsinn!

Des Weiteren habe ich mir in letzter Zeit oft Gedanken darüber gemacht, wie ich das hier fortführe. Klar, besonders viel Struktur war hier noch nie drin, die Kategorien sind hauptsächlich dazu da, nicht komplett den Überblick zu verlieren. Natürlich fällt mir grundsätzlich zu jedem Thema irgendetwas ein, aber ich bin nicht sicher, ob ich nicht doch in ein bestimmtes Themengebiet wechseln soll, oder einfach weiterhin völlig zufällige Hirnfürze zu veröffentlichen. Ich werde diesen Beitrag diese Woche oben auf der Seite anheften. Schreibe mir doch bitte einen Kommentar, ob dir das so gefällt oder ob ich etwas ändern soll.

Ich frage mich nämlich schon die ganze Zeit, ob ich nicht seltener etwas veröffentlichen soll. Ich habe irgendwie Angst, dass mir irgendwann nichts mehr einfällt. Von Qualitätseinbrüchen brauchen wir gar nicht zu reden, schließlich war die ja noch nie da! Aber ich glaube nicht, dass das der Grund ist, warum du mir folgst bzw. warum du das liest. Schert euch hinfort, ihr Ordnungsfanatiker!


Ich möchte mich ganz herzlich bedanken. Dafür, dass du nach wie vor Beiträge liest und unter Umständen sogar ein „Gefällt mir“ da lässt. Ich bin ja sowieso aufmerksamkeitssüchtig, aber so weiß ich auch, aus welchen Themengebieten ich eventuell mehr bringen soll. Also, Kommentar schreiben, lesen und beschweren!

DANKE! 

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Wei(h)nachten.


Ok, Weihnachten ist noch eine Zeit entfernt und pünktlich zu Heiligabend werde ich sicher noch einmal etwas veröffentlichen, aber da im Supermarkt meines Vertrauens eh schon Weihnachten ist, kann ich ja direkt mal etwas dazu sagen. Auch wenn’s niemand interessiert.


Ob du es glaubst oder nicht, ich habe mir tatsächlich in den letzten Jahren angewöhnt, meine Weihnachtsgeschenke rechtzeitig zu kaufen. Zumindest die meisten. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich dieses Fest nicht leiden kann. Deshalb mache ich meine Besorgungen einfach bevor man in der Stadt von verkleideten Rentieren oder überdekorierten Weihnachtsbäumen überfallen wird. Denn das Fest an sich ist gar nicht mein Problem.

Ich freue mich stets auf das Essen an Heiligabend. Das liegt hauptsächlich daran, dass es Essen ist und ich Essen liebe. Habe ich schon gesagt, dass ich Essen liebe? Was es dann letztendlich gibt, ist mir völlig egal. Bei uns gibt es sowieso kein „traditionelles“ Weihnachtsmal wie Barsch oder Gans. Außerdem ist es schön, einmal in Ruhe mit der Familie zusammen zu sitzen. Damit hat sich es mit den Vorzügen aber auch schon erledigt. Hauptsächlich geht mir dieses übertriebene Christengetue auf den Senkel. Ich habe relativ wenig mit Religionen zu tun, deshalb nutze ich dieses Fest auch eher als Zusammenkunft mit der Familie. Wer da wann geboren ist, ist mir total egal.

„Aber an Heiligabend gehen wir auf jeden Fall in die Christmette!“ Wie ich es hasse. Menschen, die sich sonst so unmoralisch und unchristlich verhalten wie es nur geht, um dann an Weihnachten den Vorbildschristen raushängen zu lassen. Vielleicht liegt das ganze aber nur an meiner negativen Einstellung zum Leben. Glaub mir, ich bin ein toller Gesprächspartner! Außerdem ist mir diese mediale Ausschlachtung ein Dorn im Auge.

Trink Coca-Cola, das wohl beste Getränk zum Weihnachtsfest, schließlich haben die einen ziemlich coolen LKW! Oder kauf dir die CD von dem Typen, der vor 5 Jahren bei „DSDS“ mal Fünfter geworden ist und jetzt ein Lied über Weihnachten geschrieben gesungen hat. „Last Christmas“ – HALTS MAUL! Ist doch logisch, dass dich die Alte am nächsten Tag sitzen gelassen hat, wenn du so ein verschissener Schleimer bist. Da hätte ich auch keinen Bock ‚drauf. Ach ja, Weihnachten ist einfach die Zeit der Besinnung. Ich bin übrigens dazu übergegangen, mich an Heiligabend einfach hart zu betrinken, das wirkt manchmal Wunder. Hier im Süden gibt es übrigens die wunderbare Tradition den Christbaum eines Anderen zu loben. Dafür bekommt man dann einen Schnaps. Sehr sinnvoll.

Warum muss man auch immer 3 Monate vorher anfangen, von Weihnachten zu reden? Schließlich fängt niemand an, ab Dezember von meinem Geburtstag zu reden, und ich kann auch Wasser zu Wein verwandeln. Lecker Lambrusco. Ich sollte wohl einfach anfangen, mich zu beruhigen und alles lockerer zu sehen. Oder ich fange wieder an zu Kiffen, dann löst sich das Problem von ganz allein.


So schlimm ist das alles ja gar nicht. Eigentlich ist Weihnachten ein schönes Fest. ABER WENN ICH NOCH EINMAL SO EIN KACKLIED IM RADIO HÖRE, DREHE ICH DURCH! Deshalb schonmal im Voraus (Das bringt schließlich Unglück)

Frohe Weihnachten.

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Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe.


„Och ne, schon wieder so ein Hasstext!“ Ja genau. Schließlich ist dieser Blog hier meine psychologische Verarbeitungsmethode, dass ich nicht völlig durchdrehe. AUßERDEM IST MIR SCHON WIEDER ARSCHKALT! 


In der Gegend in der ich lebe, ist es nachts seit ein paar Tagen so kalt, dass sich selbst die Kakerlaken zu mir ins Bett legen, weil sie sonst erfrieren würden. Das hat Vorteile. Sie sind nicht mehr an meinen Lebensmittel. Nachteil ist, sie sind in meinem Bett. Ich hasse den Winter. Gut, ich hasse ziemlich viel. Aber den Winter hasse ich noch am wenigsten wegen seinen Temperaturen. Eher wegen dem ganzen Rest. Zum Beispiel Ski fahren.

Ich muss zugeben, ich bin in meinem Leben noch kein einziges Mal auf Skiern gestanden. Das liegt erstens daran, dass meine Familie wohl nie so begeistert davon war, zumindest nicht seit ich auf der Welt bin. Wir waren also meistens eher am Strand als im Schnee. Ich habe das ehrlich gesagt nie vermisst. Auch wenn Freunde und Bekannte immer begeistert erzählt haben, wie viel Spaß das doch macht, oder dass ich unbedingt mal Snowboarden ausprobieren soll. Mein Problem ist also nicht die Tätigkeit selbst, ich habe schon genug teure Hobbys. Das Problem ist eher die Unerreichbarkeit der restlichen Welt.

Es ist kaum möglich, im Winter mal mit mehreren Freunden gleichzeitig etwas zu unternehmen, weil andauernd jemand entweder in Ischgl, in Mellau oder in St. Moritz ist. Ich bekomme dann nachts Anrufe, wie geil doch Après-Ski ist. Das kann auf die Dauer schon mal nerven. Eine andere Sache, die durchaus problematisch ist, ist der öffentliche Nahverkehr. Ich habe ja (wie in diesem Blog schon öfter erwähnt) kein grundsätzliches Problem mit der Deutschen Bahn. Aber nach über 60 Jahren Firmengeschichte könnte man ja mal erwägen, genug Ersatzwagen zur Verfügung zu stellen. Kleiner Hinweis: Es könnte tatsächlich passieren, dass es (natürlich völlig selten) im Winter schneit.

Auch der Bus kommt ständig zu spät. Mir ist klar, dass die Busfahrer da wenig dafür können, wenn manche Idioten im Dezember bemerken, dass man ja Winterreifen benötigen könnte. Das bringt mir dann aber relativ wenig, wenn ich frierend stundenlang an der Bushaltestelle stehe. Klar, zu Schulzeiten war das toll. Denn da konnte man ja nichts dafür, wenn der Bus so spät kam. Manchmal kam er auch gar nicht. Dummerweise interessiert dass einen Dozenten relativ wenig. Ein besonderes nerviges Fest ist übrigens auch noch im Winter. Weihnachten.

Ich werde bestimmt noch einen gesonderten Eintrag dazu verfassen, deshalb kurz: Ich mag Weihnachten nicht. Das Fest an sich ist sogar toll, bzw. Heiligabend. Das Essen mit der Familie, das gemütliche Beisammensein. Alles wunderbar. Warum muss aber in den Supermärkten von August bis Februar das halbe Sortiment nur aus Weihnachtsmännern bestehen? Und warum kommen ab Oktober nur noch Weihnachtslieder im Radio und Weihnachtsfilme im Fernsehen? Und Geschenke braucht man ja auch noch unbedingt und die vergesse ich natürlich grundsätzlich bis kurz vor dem Fest und muss dann noch schnell etwas kaufen.


Wie gesagt, die Kälte macht mir eigentlich am wenigsten aus. Zumindest solange ich genug wärmende Kleidung habe. Eigentlich regt mich ja nur der ganze Rest auf. Hält sich also in Grenzen. Aber eigentlich hasse ich ja auch den Herbst. und den Frühling.

Und den Sommer.

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Consumo, ergo sum.


SPAREN SPAREN SPAREN! Ein Verb, welches ich, wenn möglich, vermeide. Einen Bausparvertrag habe ich nicht, und wenn das Konto am Ende des Monats noch einen zweistelligen Eurobetrag besitzt, fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Trotzdem gebe ich dir hier ein paar Tipps, wie du erfolgreich sparen kannst. Sei es Energie, Geld oder Intelligenz.


Fragst du dich auch öfter, wieso deine Stromrechnung so hoch ausfällt? Ich nicht! Denn ich habe den ultimativen Ratgeber geschaffen, wie man ordentlich spart. Schließlich ist das Leben ja kein Ponyhof und der Teufel ist ein Eichhörnchen. Vor allem am Spaß sollte man sparen, denn du bist mir schon wieder viel zu gut drauf!

Was waren das für Zeiten. Die gute alte Glühbirne. Hell, warm und lange haltbar. Sie wurde mittlerweile durch die Energiesparlampe ersetzt. Die ist natürlich viel sparsamer, wird nach höchstens einer halben Stunde so hell, dass man seine eigenen Hände erkennen kann und wenn sie platzt, bekommst du vielleicht sogar eine Quecksilbervergiftung! Super! Deshalb mein Tipp: Kerzen. Wie früher, in der (wortwörtlich) dunklen Zeit. Du brauchst allerhöchstens 70-80 Stück pro Raum um ihn völlig auszuleuchten. Bitte denk auch daran, die Kerzen brennen zu lassen, wenn du das Haus verlässt. Falls jemand einbrechen will, denkt er dann es wäre jemand zu Hause. Vielleicht denkt er aber auch: „Wer zum Teufel hat dieses Haus angezündet?“ Wozu gibt es Hausratversicherungen?

Deine elektronischen Geräte verbrauchen zu viel Strom? Auch dafür habe ich eine Lösung! Einfach wegwerfen. Dieser Blog sollte doch schon ausführlich beleuchtet haben, warum Fernseher, Internet und Smartphone völlig überflüssige Dinge sind. Falls du in einem Notfall doch mal die Außenwelt kontaktieren willst, benutze doch einfach Rauchzeichen! Solltest du den vorhergehenden Tipp befolgt haben, sollte das ja nun wirklich kein Problem mehr sein. Oder schreib‘ doch mal wieder einen Brief. Deine Liebste wird sich freuen, wenn ein Liebesletter anstatt einer dümmlichen Whatsapp-Message wie „I lOvE u Ma Bae <3<3“ ins Haus flattert. Solltest du einen Schlaganfall erleiden, versuche eben aus der Haustür herauszufallen, dann wird dich spätestens der Postbote ins Krankenhaus bringen.

Geld zu sparen ist ebenso einfach. Nimm doch einfach deine Freunde aus. Eure Freundschaft wird sich ja sowieso hauptsächlich im Internet abspielen, da kann man sich ja ruhig mal etwas „borgen“. Damit meine ich jetzt übrigens keinen Geschlechtsverkehr eines Volkes aus Star Trek. Oder nimm doch einen Kredit auf! Da man ja mittlerweile für jedes Produkt dieser Welt Einen aufnehmen kann, wird das doch für dich kein Problem mehr darstellen. Ich denke auch, dass man die neue Kaffeemaschine ruhig auf Raten abzahlen kann. Und 17% Zinsen sehen doch nur auf dem Papier nach viel aus. Außerdem solltest du auf jeden Fall dein Gold bei einer Briefkastenfirma anlegen, die geben dir sicher den Wert in Geld zurück. Dir war ja bewusst, dass Omas diamantbesetztes Diadem nicht mehr als 50 Euro wert war.

Spar dir doch die ganze Denkarbeit. Wozu das Gehirn auslasten mit solch unsinnigen Fragen? Die Politik denkt doch für dich mit. Du hast sie schließlich gewählt, dann müssen sie ja gut sein. Mach‘ dir doch keine Gedanken mehr über Kriege oder die Globalisierung. So etwas ist doch nur für Streber. Die Presse sagt dir was läuft. Journalismus ist schließlich Berichterstattung. Denen geht es nur darum, dass du genau erfährst was in der Welt abgeht. Spar‘ dir deine Meinung, es gibt wichtigere Dinge, wie zum Beispiel den neuen VW Golf „Helene Fischer Sonderedition“. Es kann alles so einfach sein, wenn man nur richtig spart!


Schon lange habe ich nicht mehr so viele Ausrufezeichen in einem Text untergebracht. Aber das soll doch nur verdeutlichen, dass du mir glauben kannst! Benutze diese Tipps und du wirst ein leichteres Leben haben. Jetzt aber schnell ins nächste Kaufhaus und lebenswichtige Dinge kaufen. Ich weiß gar nicht was ich mir zum Geburtstag wünschen soll. Kann doch nicht sein, dass ich schon alles habe was ich brauch. 

Oder?

[vimeo http://vimeo.com/43926094]