Über Geschmack lässt sich nicht disputieren.


Heute geht es um die größte, beste, tollste Stadt der Welt! ESSEN! Ne, moment. Ach es geht um die Tätigkeit! Sollte man mir halt auch vorher sagen. Man man man…


Ich liebe Essen. Essen ist das größte. Essen gehört zu meinen Lieblingstätigkeiten. Ich esse gerne auch nur weil es mir Spaß macht. Vor einem halben Jahr habe ich meine Ernährung umgestellt. Zumindest so ein bisschen. Ich bin zwar trotzdem wieder teilweise in alte Muster zurückgefallen, aber grundsätzlich hat sich schon einiges geändert. Doch dazu will ich gar nicht so viel erzählen, das machen Andere schon genug. #eathealthy.

Dummerweise liebe ich auch ungesunde Sachen. Davon dann auch gerne sehr viel. Das wurde mir in der Vergangenheit zum Verhängnis. Das muss man auch erst einmal schaffen, intensiv Sport betreiben, dann aber so viel essen, dass man trotzdem noch zunimmt. Ich habe Unmengen verschlungen. Das hat sich mittlerweile zum Glück ein wenig eingependelt und die überflüssigen Pfunde sind auch wieder weg.

Ich kann auch stundenlang essen. Ich könnte wirklich ein Klischee-Franzose sein. Manchmal ist bei mir der Tag nicht in Frühstück – Mittagessen – Abendessen aufgeteilt, sondern ein großes Fressen. Ich will gar nicht wissen wie das aussehen würde, wenn ich regelmäßig kiffen würde. Man müsste mich wohl mit einem Kran aus dem Bett hieven. Doch wie hat Johann Wolfgang von Goethe schon gesagt:

Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort;
ich liebe zu tafeln am lustigen Ort,
ich kost‘ und ich schmecke beim Essen.

Was ich nun überhaupt nicht leiden kann, sind Menschen, die mir ihren Ernährungsstil aufzwingen wollen. Da ist es übrigens völlig egal ob das Vegetarier, Veganer, Flexitarier, Pexetarier sind oder ob sie nur Steine fressen. ICH ESSE WAS ICH WILL. Danke. Es interessiert mich einen Scheißdreck, ob du deinen Ernährungsstil hast, um irgendetwas oder irgendjemand zu retten. Ich muss mich nicht in irgendeine Schublade stecken lassen, um mich bewusst zu ernähren. Ich bin auch gegen Massentierhaltung, deshalb muss ich es trotzdem nicht jedem auf die Nase binden. Grundsätzlich andere Leute nerven, hat noch niemanden weitergebracht. Onlinepetitionen auch nicht.

Da 90% solcher Menschen das ganze sowieso nur betreiben, um auf irgendeiner Welle zu schwimmen, kommt dann noch dazu. Bitte, wenn du recherchiert hast und wissenschaftlich belegen kannst, warum irgendetwas besser als das andere ist, dann kannst du mich gerne versuchen zu überzeugen. Wer aber „MÖRDER“ schreiend auf mich zuläuft, weil ich gerade einen Döner esse, der kann mir nur ein müdes Lächeln rauben. Aber darum ging’s ja im letzten Eintrag schon. Erst informieren, dann reklamieren. Ganz einfach.


Ich liebe essen. Sollte ich im Lotto gewinnen, würde ich mir vermutlich ein Haus aus Bacon bauen. Oder ein Auto aus Hackfleisch. Das wäre schön. Auf jeden Fall ist essen etwas tolles. Egal ob ohne Fleisch, mit Fleisch, ohne Fisch, mit Fisch oder ohne Schatten. 

Ich könnte noch ewig so weitermachen.

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Sieben Bier sind auch ein Schnitzel.


Was für ein Satz. In seiner tiefgründigen Wahrheit nicht zu überbieten. Als ich diesen Ausspruch im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal von einem Bekannten hörte, konnte ich nichts damit anfangen. Doch nun habe ich es begriffen. Eine Lobeshymne an den Gerstensaft.


Es ist ja allgemein bekannt, dass Deutschland das Land des Bieres ist. Seit Jahrhunderten wird hier der edle Saft gebraut und wurde schon für so manchen zur Inspiration oder zum Niedergang. Ich will heute eine sehr einseitige Diskussion führen (klar, bin ja auch der Einzige der teilnimmt). Vor allem wegen seines Alkoholgehaltes steht das goldene Gebräu oft in der Kritik. Jugendliche überschätzen sich gerne in ihrem Leichtsinn. Doch es gibt auch Positives zu berichten.

Von meinem ersten Bier musste ich mich fast übergeben. Klar, es war ein Pils, nicht unbedingt der beste Einstieg. Der bittere Geschmack ließ mich im Alter von 13 Jahren (Falls dass meine Eltern das lesen sollten: Das hier ist frei erfunden!) nicht unbedingt gut aussehen. Doch wer Bier trinkt ist ein Mann. Von dem her war für mich klar: Du wirst Biertrinker!

Als ich dann im legalen Alter war, war das erste Ziel klar gesteckt: Möglichst viel vertragen. Das ist vor allem während des Heranwachsens eine wichtige Eigenschaft. Schließlich zählt während dieser Jahre der Charakter nicht, der Schein muss gewahrt werden. Zwischendurch ein Tipp: Sechs Bier während eines Fußballspiels zu trinken, zeugt nicht von Stärke, sondern von Wahnsinn. So gingen die Jahre ins Land und ich wurde immer besser darin, dieses Getränk zu trinken, ja zu inhalieren.

Irgendwann stoß ich jedoch auf ein Problem. Sobald man viel verträgt, schlägt sich das deutlich auf das Portemonnaie nieder. So gibt es des öfteren Abende, an denen ich beleidigt heim gehe, weil ich kein Geld mehr habe. Doch mittlerweile kann ich sogar Pils trinken, ja sogar ziemlich gerne. Es gibt eigentlich keine Sorte, die ich nicht gern trinke. Außer eine besondere Gattung, die nur der Teufel geschaffen haben kann. Das Mischbier.

Gerne trinke ich auch mal ein Radler, vor allem nach dem Sport. Das ist frisch und schlägt auch nicht so auf den Magen. Was aber die restlichen Mischwerke angeht, da bin ich wirklich ratlos. WER kam auf die Idee, in so ein wundervolles Getränk BANANENSAFT zu schütten und wo wohnt er? Oder Kaktus-Feige-Orange-Grapefruit. Was für eine Scheiße. Da schmeckt man doch kein Bier mehr raus. Da kann man ja gleich seinen Kopf in Obstsalat tauchen. Ich will Bier doch wegen des Geschmacks trinken, die herbe Würze eines Pils oder die feine Hefe eines Weizens schmecken. Ich trinke doch auch kein Kirsch-Sekt. Gut, ich trinke gar kein Sekt. Aber das ist eine andere Geschichte.

Bier ist gesund. Das ist mittlerweile bewiesen. Natürlich nur in Maßen, Kinder. Und wer sich betrinken will, kann ja gleich „Beck’s“ trinken, das Bier ohne Eigenschaften. Für jeden verträglich und wer genug davon trinkt, segelt auf einem grünen Segelboot der Sonne entgegen. Oder dem Krankenhaus. Auf jeden Fall sollten wir mehr Bier trinken. Ich meine damit allgemein mehr, nicht der Einzelne. Das übernehme ich dann schon. Und wenn du dich nächstes Mal vor der Entscheidung stehst, ob du ein Bier oder ein Schnitzel zu dir nehmen sollst: Nimm das Bier.


Ich will hier niemanden zum Trinken anstiften, das wäre auch nicht meine Art. Bitte erst ab 16, schließlich gibt es schon genug Alkoholprobleme der Jugend, da musst du nicht auch noch damit anfangen. Trinke in Maßen, denn der Geschmack eines Bieres verfällt immer mehr, wenn man mehr davon trinkt. Ziemlich kompliziert, ich weiß. Abgesehen davon:

Dann bleibt mehr für mich.

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