LIEBSTER AWARD, alda!


Ich wurde für den Liebster-Award nominiert. Wahnsinn. Sarah war’s. Anscheinend gibt es tatsächlich Menschen, die diesen Blog lesen. Sachen gibt’s. Hier die 11 Antworten auf die 11 Fragen, die sie mir gestellt hat:


liebster-award1

1. Was möchtest du mit deinem Blog erreichen?

Ich möchte die Weltherrschaft an mich reißen, was sonst. Abgesehen davon wären Ruhm, Reichtum und Frauen natürlich auch ganz toll. Dummerweise habe ich wohl die Hochzeit der Blogs verpasst. Wie so oft.

2. Warum hast du angefangen zu bloggen?

Aus Langeweile. Eines Tages dachte ich mir: „Wieso gehst du den Leuten einfach nicht auch noch im Internet auf den Sack, wenn du das doch sowieso schon im echten Leben machst?“ Eine Idee war geboren…

3. Hast du davor schon andere Blogs gehabt?

Ich war mal bei MySpace, zählt das?

4. Was willst du in deinem Leben erreichen?

Ich möchte viel Geld mit möglichst wenig Arbeit verdienen. Deshalb schreibe ich. Und deshalb bin ich hier. So funktioniert das doch mit den Blogs, oder? Hallo? Irgendjemand?

5. Was ist dein größter Traum?

Ich möchte einmal im Leben Guido Maria Kretschmer treffen…um sein Gesicht spontan einer Schönheits-OP zu unterziehen. Mit der Faust.

6. Was zeichnet dich aus?

Meine charmante Art. Ich bin selbstbewusst, teamfähig und kann kreativ und selbstständig arbeite…Ach ne, das war meine nächste Bewerbung. Ich denke, dass ich einen aushaltbaren Humor und eine akzeptable Allgemeinbildung habe. Ich bin so K-L-U-K!

7. Welches ist dein schönstes Erlebnis?

Was jetzt, in diesem Moment? Ich liege im Bett und bin satt. Das dürfte das vermutlich schönste Erlebnis sein. Ich bin mal im Urlaub auf Lanzarote fast von einer Klippe gefallen. Das war lustig.

8. Welche drei Dinge möchtest du unbedingt in deinem Leben ausprobieren?

Eine Südpolwanderung, ein Fallschirmsprung und Geschlechtsverkehr! Oh, das war ein Auszug aus meinem Tagebuch der 5. Klasse. Am Südpol war ich bis jetzt trotzdem noch nicht.

9. Bist du ein Abenteurer und wagst gern Neues?

Ja total, ich bin immer so spontan und freaky drauf, eigentlich sollte ich bei „Berlin, Tag & Nacht“ mitspielen. Ach ne, ich bin ja nicht geistig minderbemittelt, ich vergaß.

10. Welche Länder willst du noch bereisen?

DEN SÜDPOL VERDAMMT! Eventuell auch mal Schottland oder Finnland.

11. Wie sollte dein Leben sein, damit es perfekt wäre und du alles machen kannst, was du dir wünschst und erträumst?

Mein Leben ist perfekt! Ich habe einen Blog bei WordPress, was will man mehr? Finanzielle Unabhängigkeit, eine liebende Freundin oder Erfolg im Beruf? Pah, lächerlich!

 

Meine Nominierten

schwabenkrawall

Hobbyweltverbesserer-Blog

HimmeLisa

Morgenspaziergang

(Ich weiß dass das nur 4 Blogger sind, YOLO!)

Mein Fragen an euch:

1. Wann hast du mit dem Bloggen begonnen?
2. Welche Themen sind deine Spezialität?
3. Warum liegt hier eigentlich Stroh?
4. Hast du dich im Internet schon einmal verliebt?
5. Welche 3 Regeln beim Bloggen sind deine obersten Gebote?
6. Den Newsletter welchen Blogs bekommst du in dein Emailfach?
7. Wer ist dein größter Fan/Follower?
8. Was ist dein nächstes Reiseziel?
9. Was war  die größte Hürde in deinem Leben, die es zu überwinden galt?
10. Was war die schönste Erfahrung dem gegenüber?
11. Wo siehst du dich und deinen Blog in 3 Jahren?

Regeln

1. Danke der Person die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Artikel.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Follower haben.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.

5. Schreibe diese Regeln in Deinen Liebster Award Blog Artikel.

6. Informiere Deine nominierten Blogger über den Blog Artikel.


Zur Feier des Tages seht ihr hier, wie ich mich auf einer Preisverleihung verhalten würde. Ich bin nämlich ein sehr netter und überhaupt nicht eingebildeter Mensch.

Ihr Fotzen! 

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=RoDNoM456OE]

Bücher lesen ist doof!


Ich war ein Jahr in einer Grundschule als Schulbegleiter tätig und habe dort alle Höhen und Tiefen einer Lehrkraft durchlebt. Sicher, gelehrt habe ich eigentlich nichts, trotzdem war die Einstellung der Kinder mir gegenüber wohl doch die gleiche wie die gegenüber eines Lehrers. Mit 21 kam ich mir sehr seltsam vor, als ich plötzlich gesiezt wurde. Auch der Stuhl auf dem ich sitzen durfte war näher daran zusammenzubrechen als in diesem Leben noch für irgend jemand bequem zu werden.

Trotzdem war es eine glückliche Zeit. Die Arbeitszeiten waren mehr als komfortabel und selbst die Tatsache, dass ich letztendlich nur dazu da war „Sei Ruhig“, „Pass auf“, „Setz dich hin“ und „Es sind ja noch Kinder“ zu sagen, hat mich nie groß gestört. Na gut, auf meine nicht vorhandene Autorität und die durch den Raum fliegenden, entweder scharfen oder sehr harten Gegenstände hätte ich schon verzichten können.

Was mir jedoch negativ aufgefallen ist (Du rückschrittlicher Spießer!), war die extreme Abneigung gegenüber Büchern. Zugegeben, die Bestseller „Dierke Atlas“, „Mega Mathe mit Mimi“ und „Textiles Werken mit Kindern“ ( Häkeln war schon immer seine Passion!) hätte ich als Kind auch gerne verzichtet, aber auch privat scheinen Kinder und Jugendliche nicht mehr zu lesen. Nein, „50 Shades of Grey“ ist kein Jugend- und schon gar kein Kinderbuch und die Twilight-Saga ist allerhöchstens als Brennbeschleuniger sinnvoll. Die zählen also nicht.

Da wird dann lieber die Playstation angeschmissen oder mit „Angry Birds“-Shirt und -Kuscheltier selbiges Spiel auf dem iPad gespielt. Das soll nicht heißen, dass ich sowas nie gemacht habe. Ich bin schließlich mit dem Internet aufgewachsen und habe lange Zeit extrem viel Videospiele gespielt (Kleine Anekdote am Rande: Er hat lange Zeit vor allem nichts anderes gemacht. Wirklich nichts. Außer Essen und Schlafen. Auch das hat oft darunter gelitten. Übrigens, hör endlich auf, dein schlechtes Abitur auf Frauen oder der „Suche nach dem Selbst“ zu schieben, „Naxxramas im 25er-Raid nachts um 3 noch kurz fertig machen“ ist KEIN Codewort für Geschlechtsverkehr, du Penner!).

Ich habe ein Großteil meiner Bildung, meiner Vorstellungskraft und meiner Ethik aus Büchern gezogen. Das geschriebene Wort ist doch etwas Wunderbares. Auch die heute in der Adoleszenz befindlichen Menschen sollten das mehr würdigen (Alter du klingst wie dein Großvater: „Früher war alles besser mimimi“).

Von allen Welten, die der Mensch geschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste

Heinrich Heine

Nachtrag: Gestern beim Aufräumen sind mir 4-5 Bücher direkt auf den Hinterkopf gefallen. Habe die Scheiße weggeschmissen und mir ein Ebook-Reader gekauft.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=X4NGV5sUew8]

Am zweiten Tag kam wieder nur Mist.


Mittlerweile wirst du dich fragen: „Was ist sein Konzept? (Ich vermute er hat keins) Hat der Typ keine Hobbies? (Klar, dir auf den Sack gehen!)“ Ich werde hier alles und jeden beleidigen oder in den Himmel loben. Warum dich das interessieren soll? Keine Ahnung. Letztendlich soll das hier alles nur ein Versuch sein. Also fangen wir einfach mal an:

Vor Jahren war Deutschland als Land der Meckertanten verschrien. „Wir Deutschen meckern eben gern.“ – Inhalt jedes Programms jedes Comedians in jeder Stadt bei jedem Auftritt. Ich will mich da nicht ausschließen, es gibt wahrscheinlich wenig Menschen die mehr meckern als ich. Kurzer Tagesablauf:


Aufstehen: „HERRGOTTSACKZEMENT

Nachdem das Handy nach nervendem Klingeln an der Wand zerschellt.

Frühstück: „HEILANDSHURENDRECKSSCHEIßE

Nachdem der Toast mal wieder auf den Boden fällt, selbstverständlich auf die Marmeladenseite.

Weg zum Bus: „ICHKOTZGLEICHIMSTRAHL

Nachdem der Bus vor der Nase wegfährt, Ich gleichzeitig noch über meine eigenen Füße falle.

Mittag: „LECKMICHDOCHDIEWELTAMARSCH

Aufgrund des Bus-Verpassens mit dem Auto gefahren. Springt nun nicht mehr an.

Abend: „GLEICHKLATSCHTSABERKEINBEIFALL“ (Innerlich)

Beim Arzt. Im Wartezimmer. Nach 3 Stunden.

Nacht: „ICHREISSDIRDENKOPFABUNDSCHEIßDIRINDENHALS

Gegenüber der Mücke die – wie selbstverständlich – das Moskitonetz ignoriert hat.


Nun scheint dieses Phänomen aber überhaupt nicht mehr zu existieren. Gemeckert wird gar nicht mehr. Es wird ignoriert. Sicher ist eine positive Lebenseinstellung gut, aber „Ich scheiß auf eure Meinung“ und „Haters gonna hate“ ist nicht der beste letzte Satz wenn man mit dem Shirt mit „YOLO“ – Aufdruck vor den metaphorischen Zug springt.

„Du bist ja nur neidisch auf die Leute“ ist der Ausspruch den ich höre, wenn ich halt die GOTTVERDAMMTE KACKSCHEIßE VON SENDUNG einfach nicht ganz so toll finde. Jeden Tag sehe ich Menschen, die ihre Dummheit wohl als gottgegeben ansehen und damit Schindluder treiben. „But first, let me take a selfie!“ HALT DIE FRESSE HAB ICH GESAGT!

Liebe Kinder, das sind böse Worte, die darf man nicht sagen. ABER EURE VERSCHISSENEN ELTERN haben euch bestimmt schon Bessere beigebracht, „Berlin – Tag & Nacht“ ist aber auch ein guter Wegweiser für den Alltag. Mich beschleicht dennoch das Gefühl, dass man auf diese Art einfach ein leichteres Leben führt.

Wir sollten alle aufhören uns über Dinge zu beschweren. Wozu demonstrieren, es gibt doch Online-Petitionen! Warum wählen, sind doch eh Alle gleich. Und diese Emanzipation ist doch eh voll übertrieben. „Homosexuelle sollen endlich gleichberechtigt behandelt werden, aber etwas dafür tun will ich auch nicht.“ Palästina soll endlich frei sein, schnell nen Facebook-Post raushauen! Das Leben könnte so einfach sein.

Und am Ende des Tages reiten wir auf unseren Oma-Bikes in den Sonnenuntergang.

Und so schlecht ist die Sendung ja gar nicht. Bis auf die Schauspieler. Und die Szene. Und die Texte. Und die Regie. Und die Kameraführung, der Schnitt, der Ton, das Bild und das Licht. Aber die Musik war fätt!